11 Wochen

Den heutigen Post sollte es eigentlich schon viiiiel früher an anderer Stelle geben, aber da die Projektverantwortliche in Arbeit und Stress ertrinkt, mache ich nun einfach hier meinen eigenen Beitrag daraus. 🙂
Vor einer Weile habe ich am 11 Wochen Fotoprojekt von Anette Göttlicher (http://www.goettlicherfotografieren.de/) teilgenommen. Jede Woche gab es ein neues Thema, das frei interpretiert werden konnte. Von den ersten 3 Wochen könnt ihr euch auch wie geplant auf ihrer Seite die Ergebnisse aller Teilnehmer_innen ansehen: https://11wochen.wordpress.com/2016/03/21/woche-1-12-19-maerz-2016-typisch-ich/

Aber dann kommen wir mal zu meinen Bildern! In der 5. Woche habe ich ausgesetzt, aber zu den restlichen 10 Wochen könnt ihr nun hier meinen Fotobeitrag mit der Originalbeschreibung sehen. Das Thema ist jeweils fettgedruckt.

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ISO 400 | f 2,8 | 1/30 s | 70mm
Typisch ich – das bin vor allem ich, ungeschminkt, in meiner Wohlfühlecke, mit meinem großen Teepott… Und auch Bilder mit Selbstauslöser und geschlossenen Augen… Und Pflaster am Finger, weil ich grad nebenbei gekocht habe und mir mit dem frisch geschliffenen Messer in den Finger gehackt hab. 😉

 

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Durch was durch. Nochmal ein Selbstportrait mit Fernauslöser – das Thema schrie einfach danach. 🙂
Mein Freund und ich. Eine dieser schwierigen Zeiten, in denen man durch ziemlich viel blöde Sachen durch muss. Manchmal ist’s leichter zu zweit, manchmal wird’s dann erst richtig schwer. Halt geben tut trotzdem immer gut.
Und dazu noch als digitale Doppelbelichtung ‚durch uns durch‘ ein Erinnerungsbild von einem der wohltuenden Waldspaziergänge, die wir von Zeit zu Zeit unternehmen, wenn uns die Decke auf den Kopf fällt.
Daten vom Hauptbild: f 8, 1/125s, ISO 100, Studiolicht, Lightroom + Photoshop

 

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Na, vielleicht mach ich’s auch zu einem Selbstportraitprojekt für mich. Mal schauen. 😉
Nächstenliebe… liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Ohne dem wird die ganze Sache sehr schwierig.
Ich habe mich bewusst zentriert, links die helle Seite, der sichtbare Frühling und rechts die Dunkle, in welcher er noch etwas unter geht, um zu zeigen, dass Nächstenliebe auch bei uns/durch uns aus Angst und Wut wieder Liebe und Mitgefühl machen kann.
f/1,4, 1/2000s, 100 ISO, 50mm

 

katharinabeliroehl03

Der hässlichste Ort meiner Stadt. Magdeburg. Grünste Stadt an der Elbe. Viertgrünste Stadt Deutschlands. Tendenz sinkend dank unseres dendrophoben Oberbürgermeisters und seiner schönen Ideen.
Auf den Bildern sind die kümmerlichen Überreste der berühmten Bäume aus der Danzstraße, unweit des Doms, zu sehen, die der neuen Betonvision weichen mussten. Mehr dazu auch hier: http://hoelzerne-zeitzeugen.de/
Für mich stehen sie stellvertretend für hässliche Abholzung im Stadtgebiet, die langsam überhand nimmt und mich sehr betrübt.
Um der Beklemmung optisch Ausdruck zu verleihen, habe ich an einem wolkigen Abend fotografiert und die Gitterstäbe der Absperrung mit ins Bild genommen.
24mm, Blende 2,8, 1/200-1/350s, ISO 100

 

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Wie das duftet. Ich wollte als Kontrast zum fluffigen Licht und dem kleinen Blümchen meinen bärtigen Bären im Bild inszenieren… und kann mich immer wieder köstlich über das Arrangement amüsieren. 😉

 

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Das Aprilwetter macht meine Shootingplanung konstant zu nichte… Warten auf das richtige Wetter, das richtige Licht. Hier wollte ich nur eine kurze Bestandsaufnahme machen, für ein geplantes Kirschblütenshooting. Ich stieg aus dem Auto und es hagelte, 5 Minuten später Sonnenschein, 5 Minuten später eisiger Wind und verdunkelter Himmel.
Das Bild sprang mich dann quasi an – die gute klare Idee im Vordergrund und dahinter der ganze unscharfe Rest, der sich einfach nicht planen lassen möchte.
Hoffentlich halten die Blüten noch ein bisschen durch.

 

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Darf ich ein Foto von dir machen? Damit ist dann auch bei mir das Thema erreicht, mit dem ich am wenigsten kann. Zum Glück sind mir beim lang ersehnten Kirschblütenshooting diese beiden netten Vietnamesinnen vor die Linse gelaufen, die gar nicht von meinem traditionell japanisch gekleideten Model lassen wollten. Und was liegt da näher, als den Spieß mal kurz umzudrehen. 😉

 

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Bewegungsunschärfe. Ausnahmsweise diesmal was aus dem Archiv. Zeit- und Ideenmangel lässt grüßen. 😉
Das Bild ist in Binz entstanden. F16, ISO 100, 62s belichtet.
Ich liebe es, wenn das Meer durch lange Belichtung diesen nebligen, ruhigen Ausdruck bekommt.

 

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Wär der Regen nicht gewesen, wär die Elbe wohl, wie im letzten Jahr, immer noch für den Schiffsverkehr gesperrt. Obwohl sie schonwieder ziemlich tief steht…
Mein Schiffchen kümmert’s jedenfalls nicht. 😉

 

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Dieser ganz besondere Moment… wo bei der Shootingvorbereitung plötzlich das Herz viel schneller schlägt und sich beide ganz wahnsinnig verlieben… Bisher nur dieses eine Mal passiert und ich denke immer gern daran zurück. Aber so wie die Liebe manchmal zuende geht, ist schließlich auch die Challenge vorbei. Schön war’s, vielen Dank!

 

 

7 Antworten auf “11 Wochen”

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